Low FODMAP Kürbiskuchen
Dieser Low FODMAP Kürbiskuchen ist warm, cremig und voller Herbstgewürze. Den Boden machst du aus Reismehl und Speisestärke, die Füllung aus selbst gemachtem Püree vom Japanischen Kürbis und laktosefreier Sahne. So bekommst du einen Kuchen, der zu einer Low FODMAP Ernährung passt und außerdem glutenfrei und laktosefrei ist. Lecker zum Kaffee an einem Herbstnachmittag oder als Dessert in deinem Festtagsmenü im Dezember. Du kannst den Kuchen einen Tag vorher backen: Abgekühlt wird die Füllung sogar noch fester.
Kategorie: Vollständig Low FODMAP
Außerdem: Glutenfrei, laktosefrei, vegetarisch
Portionen: 10 Stücke
Zubereitungszeit: 45 Minuten, plus etwa 1,5 Stunden im Ofen und 1 Stunde zum Abkühlen
Zutaten
Für den Boden
- 150 g Reismehl
- 50 g Speisestärke (Maisstärke)
- 1 EL Zucker
- 1 Prise Salz
- 100 g kalte laktosefreie Butter, gewürfelt
- 1 Ei
- 1 bis 2 EL kaltes Wasser
Für die Füllung
- 1 Japanischer Kürbis (Kabocha) oder Hokkaido-Kürbis von etwa 700 g, für 400 g Püree
- 2 Eier
- 150 ml laktosefreie Schlagsahne
- 75 g hellbrauner Zucker
- 2 EL Ahornsirup
- 1,5 TL gemahlener Zimt
- 1 TL gemahlener Ingwer
- ¼ TL gemahlene Muskatnuss
- 1 Prise gemahlene Nelken
- 1 Prise Salz
Zum Servieren
- 150 ml laktosefreie Schlagsahne
Zubereitung
- Heize den Ofen auf 200 °C vor. Schneide den Kürbis in Spalten, entferne die Kerne und röste die Spalten 30 bis 35 Minuten, bis sie weich sind. Lass sie etwas abkühlen, löse das Fruchtfleisch von der Schale und püriere es glatt. Wiege 400 g Püree ab.
- Vermische für den Boden Reismehl, Speisestärke, Zucker und Salz. Verreibe die kalte Butter mit den Fingerspitzen, bis eine krümelige Masse entsteht.
- Gib das Ei und 1 Esslöffel Wasser dazu und knete kurz zu einem glatten Teig. Ist er zu trocken, gib den zweiten Esslöffel Wasser dazu. Lass den Teig abgedeckt 15 Minuten im Kühlschrank ruhen.
- Stell den Ofen auf 180 °C. Fette eine Tarteform (24 cm) ein. Drücke den Teig mit den Fingern gleichmäßig auf den Boden und den Rand. Stich den Boden mit einer Gabel ein.
- Backe den Boden 15 Minuten blind vor. Nimm ihn aus dem Ofen und stell den Ofen auf 175 °C.
- Verrühre für die Füllung Kürbispüree, Eier, 150 ml Sahne, braunen Zucker, Ahornsirup, Zimt, Ingwer, Muskatnuss, Nelken und Salz glatt.
- Gieße die Füllung auf den vorgebackenen Boden und backe den Kuchen 45 bis 50 Minuten, bis die Füllung fast fest ist und in der Mitte noch leicht wackelt.
- Lass den Kuchen mindestens 1 Stunde in der Form abkühlen. Schlag kurz vor dem Servieren die restlichen 150 ml Sahne steif und gib auf jedes Stück einen kleinen Klecks. 🥧
Warum ist dieses Rezept Low FODMAP?
Statt Weizenmehl, das Fruktane enthält, verwendest du für den Boden Reismehl und Speisestärke. Die Sahne ist laktosefrei, und für die Füllung wurde Japanischer Kürbis gewählt, der in einer normalen Portion Low FODMAP ist. Auch die Gewürze, der Zucker und der Ahornsirup passen in den Mengen dieses Rezepts. Achte trotzdem auf die Portionsgröße: Bleib bei einem Stück pro Mahlzeit, denn FODMAPs aus verschiedenen Gerichten summieren sich. Wie viel du verträgst, ist von Person zu Person unterschiedlich.
Achtung beim Hokkaido-Kürbis: Hokkaido ist nur in einer kleineren Portion Low FODMAP als Japanischer Kürbis. Wenn du Hokkaido nimmst, schneide den Kuchen in 10 gleich große Stücke und iss nicht mehr als ein Stück pro Mahlzeit.
Tipps und Varianten
- 💡 Bereite das Kürbispüree am Vortag zu und bewahre es abgedeckt im Kühlschrank auf. Das spart dir am Backtag eine halbe Stunde.
- Keine Tarteform? Verteile die Füllung ohne Boden in eine gefettete Muffinform und backe die kleinen Kürbispuddings 25 bis 30 Minuten bei 175 °C.
- Lieber Hokkaido-Kürbis? Der funktioniert genauso gut: Er ist süß und cremig, und du nimmst die gleiche Menge. Butternut-Kürbis empfehlen wir nicht, weil er nur in einer kleineren Portion Low FODMAP ist.
- Bewahre Reste abgedeckt im Kühlschrank auf und iss sie innerhalb von 2 Tagen.
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